Abschlussfeier 2026
„Gemeinsam gewachsen – bereit für die Zukunft“ Feierliche Schulentlassung an der Mittelschule Pressig Pressig. In einer würdigen, fröhlichen und zugleich emotionalen Feier verabschiedete die Mittelschule Pressig ihre Absolventinnen und Absolventen der 9. und 10. Klassen. Unter dem Motto „Gemeinsam gewachsen – bereit für die Zukunft“ blickten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern auf die vergangenen Schuljahre zurück und feierten gemeinsam einen bedeutenden Meilenstein im Leben der jungen Menschen. Den Auftakt bildete eine eindrucksvolle Andacht in der Herz-Jesu-Kirche, die von Pastoralreferent Andreas Roderer, Fabian Schramm und Nina Schmalfuß gestaltet wurde. Bereits das Eröffnungslied „An Tagen wie diesen“ sorgte bei vielen Gästen für Gänsehautmomente und stimmte auf die besondere Atmosphäre des Tages ein. Im Mittelpunkt der Feier stand die Festansprache von Rektor Bernd Jungkunz, der das Abschlussmotto aufgriff und die Bedeutung der gemeinsamen Schulzeit hervorhob. Dabei erinnerte er nicht nur an Unterrichtsstunden, Klassenarbeiten und Zeugnisse, sondern vor allem an die vielen Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit geprägt haben. „Wir sehen Freundschaften, die entstanden sind, Herausforderungen, die gemeistert wurden, Erfolge, die wir gefeiert haben, und manchmal auch Enttäuschungen, aus denen ihr Stärke gewonnen habt“, betonte der Schulleiter. Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens, sondern eine große Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung, Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse das Fundament für die Zukunft bilden. Besonders eindrucksvoll waren seine Worte an die Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Lebensweg. Die Zukunft verlange Offenheit, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, Veränderungen anzunehmen. Nicht immer würden Wege geradlinig verlaufen, doch gerade Umwege könnten neue Chancen eröffnen. Im Anschluss an die Grußworte der Bürgermeister erfolgte die feierliche Zeugnisübergabe. Vertreterinnen und Vertreter jeder Klasse bedankten sich bei ihren Lehrkräften, Eltern und allen Wegbegleitern für die Unterstützung während der Schulzeit. Dabei wurden ebenfalls zahlreiche Erinnerungen und Erlebnisse mit den Gästen geteilt. Im Rahmen der Feier wurden auch die besten Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Die Ehrungen nahmen Rektor Bernd Jungkunz und Konrektorin Sandra Hofmann vor. Klassenbeste wurden: Klasse 9a: Jakob Dressel Klasse 9b: Maja Carolina Vetter und Viktor Shamshoryk Klasse 10aM: Ben Specht und Maja Löffler Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Maja Carolina Vetter, die nicht nur Schulbeste der Mittelschule Pressig, sondern auch die beste Absolventin im Landkreis Kronach wurde. Darüber hinaus erzielte sie im Fach Religion das beste Ergebnis im gesamten Erzbistum Bamberg. Für ihren weiteren Lebensweg wünschen Schulfamilie, Eltern und Gemeinden den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg, Gesundheit, Glück und Gottes reichen Segen.
Mehr Zeit für das Miteinander – Neue Handyregelung an der Grund- und Mittelschule Pressig
„Es ist wieder Leben auf dem Pausenhof.“ Mit diesen Worten
beschreibt Konrektorin Sandra Hofmann die ersten Wochen nach der Einführung der neuen Handyregelung an der Grund- und Mittelschule Pressig. Wo früher viele Kinder vor dem Unterricht oder in der
Mittagspause mit gesenktem Blick auf ihre Smartphones schauten, wird heute wieder gelacht, gespielt und miteinander gesprochen. Bälle rollen über den Pausenhof, Kinder treffen sich zum Reden, zum
Spielen und zum gemeinsamen Erleben. Der Schulalltag hat sich spürbar verändert – und zwar für alle.
Unter dem Motto „Mehr Zeit für das Miteinander“ setzt die Schule seit einigen Wochen auf sogenannte Handygaragen. Die Smartphones der Schülerinnen und Schüler werden morgens sicher verwahrt und erst
nach Unterrichtsende wieder ausgegeben. Die Entscheidung dafür kam nicht von heute auf morgen. Gemeinsam mit Lehrkräften, Elternvertretung, Schulsozialarbeit und der SMV wurde intensiv beraten und
überlegt, wie man es schaffen könnte, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler weg vom Smartphone und hin zu ihren Mitschülern zu bringen.
Sofort unterstützt wurde das Projekt von Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzendem Stefan Heinlein, dem es immer wichtig ist, gemeinsam mit der Schule neue Wege zu gehen. Das gemeinsame Ziel war
es, den Kindern wieder mehr echte Begegnungen, mehr Konzentration und mehr gemeinsame Zeit im Schulalltag zu ermöglichen.
Die Umstellung auf die „handyfreie Schule“ gelang sehr gut, die neue Regelung wurde von den Schülerinnen und Schülern von Anfang an gut angenommen und mittlerweile zeigt sich: Der Alltag wird
entspannter, freundlicher und oft einfach schöner. Die positiven Veränderungen sind inzwischen deutlich sichtbar: weniger Ablenkung, weniger Streit durch Chats oder Videos, dafür mehr Gespräche,
Bewegung und echtes Miteinander.
Die Idee der handyfreien Schule wurde von den Schülerinnen und Schülern von Beginn an mitgetragen. Ein großer Dank gilt deshalb der SMV, die ihre Gedanken und Wünsche aktiv eingebracht hat.
Ein nächster Wunsch, der in Erfüllung gehen soll, ist die Anschaffung von Pausenspielen, damit die gemeinsame Zeit noch sinnvoller genutzt werden kann. Ebenso bedankt sich die Schulleitung herzlich
bei Hausmeister Stefan König, der gemeinsam mit den Lehrkräften den Aufbau der Handygaragen sowie die organisatorische Umsetzung unterstützt hat. Ein großer Dank gilt auch dem Schulverband, der die
Anschaffung der Handygaragen für ca. 200 Schülerinnen und Schüler ermöglicht hat.
Die Grund- und Mittelschule Pressig zeigt damit: Schule ist weit mehr als Unterricht. Schule ist ein Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lernens und des sozialen Miteinanders. Und manchmal beginnt
genau das mit einem einfachen Schritt – dem bewussten Weglegen des Handys.
Unser neuer Pausenverkauf
Gute Nachrichten für unsere Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Pressig!
Der Markt Pressig und der Schulverband Pressig freuen sich sehr über den neuen Pausenverkauf an unserer Schule.
Bürgermeister Stefan Heinlein und Konrektorin Sandra Hofmann begrüßten Nadja Simon, Tobias Holland und das Team vom Gasthaus Treuner herzlich als neue Partner für den Pausenverkauf.
Ein besonderer Dank gilt außerdem unserem Hausmeister Stefan König, der den Pausenverkauf in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz hervorragend übernommen hat.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die regionale Gastronomin Nadja Simon, die gemeinsam mit ihrem Mann Tobias unsere Schule und die Kindergärten mit viel Engagement, Qualität und Herzblut unterstützt. Genau diese Zusammenarbeit vor Ort macht unsere Heimat stark und lebenswert!
Bürgermeister Stefan Heinlein betonte:
„Es ist ein starkes Zeichen für unsere Region, wenn heimische Betriebe Verantwortung übernehmen und sich für unsere Kinder engagieren. Frische, regionale Angebote und kurze Wege – das ist gelebte Gemeinschaft in Pressig.“
Wir wünschen Nadja Simon und dem gesamten Team vom Gasthaus Treuner einen erfolgreichen Start und viel Freude bei ihrer neuen Aufgabe!
Einweihung unseres neuen Wasserspenders
Gesundes Wasser für starke Kinderherzen – FWO spendet der Mittelschule
Pressig und dem Schulverband einen Trinkwasserspender
Frisches Trinkwasser auf Knopfdruck – und das kostenlos: Mit der Spende eines modernen Trinkwasserspenders setzt die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO)
gemeinsam mit dem Schulverband Pressig ein starkes Zeichen für Gesundheit, Nachhaltigkeit und bewusstes Trinkverhalten an der Mittelschule Pressig.
Über 300 Schülerinnen und Schüler profitieren künftig von der neuen Einrichtung in der Aula der Schule.
Zur offiziellen Inbetriebnahme erläuterte FWO-Verbandsdirektor Markus Rauh die Hintergründe der Initiative. Ziel sei es, das Trinkverhalten von Kindern nachhaltig
zu verbessern und die Versorgung mit gesundem Trinkwasser direkt im Schulalltag sicherzustellen. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass viele Kinder während der Schulzeit zu wenig trinken.
Projekte wie „Trinkfit – mach mit!“ hätten jedoch bewiesen, dass Wasserspender in Schulen zu einem deutlich besseren Trinkverhalten führen. Kinder trinken dadurch mehr Wasser und gleichzeitig weniger
süße Getränke wie Limonaden oder Säfte.
Die FWO unterstützt dieses Konzept bereits seit mehreren Jahren aktiv und hat inzwischen mehr als 60 Wasserspender an Schulen und in Gemeinden
bereitgestellt.
Die Kosten für die Anlagen – je nach Ausführung zwischen 3.000 und 4.000 Euro – übernimmt dabei vollständig die Fernwasserversorgung Oberfranken. Auch die
Koordinierung mit dem Hersteller wird durch die FWO organisiert.
Initiator, Schulverbandsvorsitzender und 1. Bürgermeister Stefan Heinlein zeigte sich über die neue Einrichtung sichtlich erfreut und dankte im Namen des
Schulverbands Pressig und seiner Bürgermeisterkollegen aus Stockheim, Teuschnitz, Reichenbach und Tschirn für diese wertvolle Gesundheitsmaßnahme. In seiner Ansprache bezog er die anwesenden
Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen direkt mit ein und stellte die Frage: „Woher kommt unser Wasser eigentlich?“
Die ersten Antworten ließen nicht lange auf sich warten: „Aus dem Wasserhahn!“ und „Aus dem Brunnen!“ – beides richtig, wie der Bürgermeister schmunzelnd
bestätigte. Gleichzeitig erklärte er den Kindern anschaulich, welchen langen Weg das Wasser von den Brunnenanlagen bis in die Haushalte zurücklegt und welcher technische sowie finanzielle Aufwand
dahintersteckt, damit rund um die Uhr hochwertiges Trinkwasser verfügbar ist.
Besonders eindrucksvoll wurde es beim Vergleich der Kosten: „Für 1.000 Liter Wasser bezahlen wir zuhause gerade einmal rund 2,50 Euro“, betonte Heinlein. „Jetzt
könnt ihr einmal gemeinsam mit euren Lehrerinnen und Lehrern ausrechnen, was im Vergleich dazu ein Liter Limonade oder Cola kostet.“ Umso schöner sei es deshalb, dass die Schülerinnen und Schüler nun
jederzeit kostenlos frisches und gekühltes Trinkwasser in ihrer Schule zapfen können.
Gemeinsam mit Verbandsdirektor Markus Rauh nahm Bürgermeister Stefan Heinlein anschließend den neuen Wasserspender offiziell in Betrieb. Unter den Augen von
Schulleiter Bernd Jungkunz und Konrektorin Sandra Hofmann konnten die Kinder kurze Zeit später das frische Trinkwasser erstmals probieren – und das zusätzlich aus eigens gespendeten
Trinkflaschen.
Für die gesamte Schulfamilie sowie den Schulverband Pressig ist der neue Trinkwasserspender eine große Bereicherung und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zu einem
gesunden und nachhaltigen Schulalltag.